Der geneigte Leser weiß ja inzwischen: Chopper kann schon alle Großbuchstaben.
Vor ein paar Tagen (am Donnerstag um genau zu sein) schrieb er auf einmal auf die Tafel ein paar Buchstaben. Und dann mit ein bisschen Hilfe (wir halfen ihm immer herauszufinden, was der nächste Buchstabe war) schrieb er: MAMA, PAPA, NAMI, LYSOP (also eigentlich der Name des Nachbarkindes).
Bis heute hat er das gesteigert auf: MIAU (ganz selber geschrieben), PAPA, MAMA, SCHLUMPF, ENTE, MAUS und ein ganz langes Wort ELEFANT. Bei Elefant hatte er wohl dann auch verstanden, wie er den nächsten Buchstaben selber herausfindet (Trefferquote von 40 %).
Eine ganz interessante Beobachtung ist: Nachdem er die Buchstaben alle geschrieben hat. Malt er immer ihr "Innenleben". Also ihre "Innereien". Für ihn sind diese Buchstaben wohl Lebewesen. Hat jemand so etwas schon mal beobachtet ? Es würde mich interessieren.
Gelesen hat er am Samstag die Worte: WASSER, WUNDER, TÜTE(es war vor einer Eisdiele:)
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Mittwoch, 26. März 2008
Sonntag, 16. März 2008
Der Nami-Faktor
(Mama)
Beim Zubettgehen hat Nami ihrer Puppe die Nase putzen wollen. Also lief sie ins Bad um (ein Stück) Toilettenpapier zu holen.
Zurück kam sie mit einem Stück Toilettenpapier in der Hand; leider noch nicht abgerissen- der Rest der Rolle flatterte hinter ihr her.
Dann hat sie ihrer Puppe noch die Buchstabenkarten E und N gezeigt ("Look, Eeeeee, and Nnnnn, Noodle).
Danach hat sie ihr dann die Schuhe und die Mütze ausgezogen, ihr Wasser zu trinken gegeben und sie schlafen gelegt. Und das alles mit einem so tiefen Ernst den ich bisher nur bei kleinen Kindern gesehen habe.
Ich habe aber den Verdacht, dass dieser Ernst und die Konzentration, die in solche "unwichtigen" Handlungen eingeht, vor allem durch den antrainierten Gruppenzwang der Schule / Kindergarten verloren geht.
(Nein, ich finde diese Handlungen überhaupt nicht unwichtig. Ich meine mit "unwichtig" eigentlich nur, dass sie keinen unmittelbaren, sichtbaren Zweck erfüllen, sondern "nur" dem Lernen dienen.)
Beim Zubettgehen hat Nami ihrer Puppe die Nase putzen wollen. Also lief sie ins Bad um (ein Stück) Toilettenpapier zu holen.
Zurück kam sie mit einem Stück Toilettenpapier in der Hand; leider noch nicht abgerissen- der Rest der Rolle flatterte hinter ihr her.
Dann hat sie ihrer Puppe noch die Buchstabenkarten E und N gezeigt ("Look, Eeeeee, and Nnnnn, Noodle).
Danach hat sie ihr dann die Schuhe und die Mütze ausgezogen, ihr Wasser zu trinken gegeben und sie schlafen gelegt. Und das alles mit einem so tiefen Ernst den ich bisher nur bei kleinen Kindern gesehen habe.
Ich habe aber den Verdacht, dass dieser Ernst und die Konzentration, die in solche "unwichtigen" Handlungen eingeht, vor allem durch den antrainierten Gruppenzwang der Schule / Kindergarten verloren geht.
(Nein, ich finde diese Handlungen überhaupt nicht unwichtig. Ich meine mit "unwichtig" eigentlich nur, dass sie keinen unmittelbaren, sichtbaren Zweck erfüllen, sondern "nur" dem Lernen dienen.)
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