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Freitag, 4. April 2008

Zuhause ohne Mama

(Mama)
Heute abend hat sich Chopper gewünscht, dass ich morgen (Samstag) auch wieder zum Praktikum gehen soll. Ich habe ihn gefragt, warum, und er sagte: weil dann die Nami mit mir spielt.
Es ist tatsächlich so: Nami weint sehr viel wenn ich da bin und stößt sich/fällt hin etc. Sie hat dann gar keine Energie, sich mit anderen Dingen oder Menschen zu beschäftigen. Also funktionert das gemeinsame Spielen auch nicht. Das ist wohl ganz anders, wenn ich weg bin.

Also habe ich Chopper versprochen, dass ich die beiden nicht störe, wenn sie spielen.

Und ich muss eine Lösung finden, die der Nami die Sicherheit gibt, die ihr anscheinend zur Zeit fehlt.

Donnerstag, 27. März 2008

Nami, die Todesmutige

Schwerkraft. Das stört Kinder manchmal irgendwie gar nicht. Die eigentliche Frage, die sie sich manchmal stellen ist: Wie weit kann ich mich auf einem Hocker nach vorne beugen, bis ich mit dem Kopf voraus den Fließen entgegensegele ?
Bang. Wie oft hab ich meine Tochter schon irgendwo gefangen ? Um unsere Couch alleine, liegen schon 2m² Kissen. Windelfrei mit knapp 2, aber gegen jeden Pfosten rennen. Ich kann das nicht glauben. Kennt ihr das ?
Ich mach mit ihr jetzt schon immer Seh-und Suchspiele. Vielleicht sieht sie ja nicht einwandfrei, denke ich mir. Aber nein, das scheint zu passen.

Das war Ostermontag. Mittlerweile sieht ihr Gesicht schon wieder gut aus und sie hatte keine Symptome einer Gehirnerschütterung. Wir sind extra bis fast 4 Uhr Nachts aufgeblieben und haben gewacht. Dann hat die Mama sie zu sich genommen.

Jetzt ist wieder alles OK. Nami, Nami, kuck nach vorn !

Sonntag, 16. März 2008

Der Nami-Faktor

(Mama)
Beim Zubettgehen hat Nami ihrer Puppe die Nase putzen wollen. Also lief sie ins Bad um (ein Stück) Toilettenpapier zu holen.
Zurück kam sie mit einem Stück Toilettenpapier in der Hand; leider noch nicht abgerissen- der Rest der Rolle flatterte hinter ihr her.
Dann hat sie ihrer Puppe noch die Buchstabenkarten E und N gezeigt ("Look, Eeeeee, and Nnnnn, Noodle).
Danach hat sie ihr dann die Schuhe und die Mütze ausgezogen, ihr Wasser zu trinken gegeben und sie schlafen gelegt. Und das alles mit einem so tiefen Ernst den ich bisher nur bei kleinen Kindern gesehen habe.
Ich habe aber den Verdacht, dass dieser Ernst und die Konzentration, die in solche "unwichtigen" Handlungen eingeht, vor allem durch den antrainierten Gruppenzwang der Schule / Kindergarten verloren geht.
(Nein, ich finde diese Handlungen überhaupt nicht unwichtig. Ich meine mit "unwichtig" eigentlich nur, dass sie keinen unmittelbaren, sichtbaren Zweck erfüllen, sondern "nur" dem Lernen dienen.)