Richi und Charisma waren heute mit mir am Spielplatz (zusammen mit unserem Nachbarsjungen, dem Alois).
Richi hat sich dann irgendwann mit Charisma in die Schaukel gelegt (eine von den Schaukeln, die aussehen, wie ein Teller von einem Goliath) und hat mir diktiert, wie oft er angeschubst werden will.
Erst 5 Mal. Dann 3 Mal, dann 12 Mal und dann sogar 15 Mal.
Da schaukelten sie wirklich hoch, und mir wurde ein bisschen mulmig. Aber sie lachten beide vor sich hin, und hielten sich an der Hand.
Charisma hielt die Augen geschlossen und genoss die Fahrt im Wind.
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Ich habe heute auch alle Politiker und ihre Sprecher angerufen, da bei uns am Sonntag Wahlen sind.
Folgender Dialog zusammengestellt aus Originalzitaten fasst den Wissensstand der Politiker zusammen:
Ich: "Was halten sie von Homeschooling?"
Pol: "Was für ein Ding?"
Ich: "Homeschooling, Bildung in Familien"
Pol: "Ach so, das soll es ja in Grönland geben. Aber hier ist das absurd!"
Ich fand das ganz interessant, da es echt immer so schien, dass sie überhaupt nichts wüßten, und dann innerhalb von wenigen Sätzen zu dem Urteil: "Absurd" kamen.
Die FDP hat zumindest jemanden abgestellt, der diese Sache jetzt untersucht. Dann wird er einen Vorschlag machen.
Mal sehen, ich hab zumindest die EMail-Adresse.
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Richi hat heute viele Wörter gelesen (GLUCK, JUHU, GOLD, ...) und dann, nachdem ich fertig war mit Story-Erzählen für heute, hat er sich es selbst noch im Bett gemütlich gemacht und ist das ganze Heft noch einmal durchgegangen.
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Mit Mama hat er heute Hydra gespielt, er hat durch das Binokular geschaut (natürlich nur ein eingebildetes) und Mama hat mit ihren Tentakeln gewirbelt.
Der Professor hat heute schon nach seinem "Erstsemestler" gefragt und Richi hat unabhängig davon, gleich in der Früh gesagt, dass er jetzt jeden Tag mit in die Uni kommen will.
Zum Abendessen ist er wieder aufgestanden und hat auf seinem Stuhl referiert (über was auch immer, auf jeden Fall lacht er sich bei jedem Halbsatz ins Fäustchen).
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Dann hat er mir auf der Toilette noch ein Buch vorgelesen (Der spielende Mensch), da er natürlich noch nicht lesen kann, hat er erst erzählt. Ab Seite 10 hat er dann gesagt, ab hier kommen Lieder und dann hat er 40 Seiten lang, jede Seite ein neues Lied gesungen.
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Auf dem Spielplatz habe ich jetzt endlich die Zeit herausgefunden, zu der die anderen Mütter alle da sind: 15 Uhr - 17 Uhr (mit dem Glockenläuten stehen sie ALLE GEMEINSAM auf).
Ich dachte erst, die gehen wegen mir :), wahrscheinlich wahr es aber Marienhof (oder so etwas).
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Eine ganz wichtige Sache: Richi hat heute seine Feuertaufe beim Frühstückmachen gefeiert. Er macht jetzt für sich und Charisma immer das Frühstück. Charisma feuert ihn dabei zusätzlich an: "Noch mehr"
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Donnerstag, 28. Februar 2008
Freitag, 22. Februar 2008
Im Labor
(Anna)
Heute waren die Kinder bei meiner Mutter, der Gran, und sie haben mich alle vom Hydra-Praktikum abgeholt. Das war vielleicht schön! Ich hatte schon vorher mit der Professorin ausgemacht, dass Richard auch ein bißchen was machen kann, also hatte ich ihn neben mir, und hab ihm ein paar weiße (die eigentlich rosa sind) und blaue Hydren unter das Binokular gelegt. Wir haben heute transplantiert, also hatte ich noch welche übrig.
Er war begeistert, und hat sich die Hydren in allen Vergrößerungen angeschaut. Gran hat sich dann auch von dem Bino hinreißen lassen. Währenddessen hab ich am Mikroskop Zellen gezählt und gefragt, ob er den Kopf und die Tentakel sehen kann ?
Danach hat er noch ein bisschen mit einer Pasteur-Pipette Wasser pipettiert, Zellaggregate angeschaut, ins Mikroskop geschaut und mir geholfen, Fotos von unseren Hydren zu machen.
Charisma ist noch etwas zu jung für solche Aktionen. Sie war aber sehr interessiert an einer Pasteur-Pipette ("Ballon", sie spricht das französisch aus) , einem Zähler und Petrischalen. Zwischendurch ist sie immer wieder mit der Gran raus gegangen und ist ein bisschen über die Gänge gerannt.
Auf dem Nachhause-Weg haben wir den Papa noch aus der Arbeit abgeholt, wo Richard noch in Neonfarben ganz viele Hydren gemalt hat. Im Auto haben wir dann ein Verwirrspiel gespielt. Ich war Papa, Papa war Mama. Soweit, so gut. Dann war aber auch noch Papa Richard, und Richard Mama, und dann kannte sich nur noch der Richard -also Mama- aus.
Ich freue mich schon darauf, wenn Charisma auch solche Spiele mitmachen will. Richard hat gestern gesagt, wie sehr er sich darauf freut, wenn Charisma das Lesen lernt, da wurde mir so warm ums Herz.
Heute waren die Kinder bei meiner Mutter, der Gran, und sie haben mich alle vom Hydra-Praktikum abgeholt. Das war vielleicht schön! Ich hatte schon vorher mit der Professorin ausgemacht, dass Richard auch ein bißchen was machen kann, also hatte ich ihn neben mir, und hab ihm ein paar weiße (die eigentlich rosa sind) und blaue Hydren unter das Binokular gelegt. Wir haben heute transplantiert, also hatte ich noch welche übrig.
Er war begeistert, und hat sich die Hydren in allen Vergrößerungen angeschaut. Gran hat sich dann auch von dem Bino hinreißen lassen. Währenddessen hab ich am Mikroskop Zellen gezählt und gefragt, ob er den Kopf und die Tentakel sehen kann ?
Danach hat er noch ein bisschen mit einer Pasteur-Pipette Wasser pipettiert, Zellaggregate angeschaut, ins Mikroskop geschaut und mir geholfen, Fotos von unseren Hydren zu machen.
Charisma ist noch etwas zu jung für solche Aktionen. Sie war aber sehr interessiert an einer Pasteur-Pipette ("Ballon", sie spricht das französisch aus) , einem Zähler und Petrischalen. Zwischendurch ist sie immer wieder mit der Gran raus gegangen und ist ein bisschen über die Gänge gerannt.
Auf dem Nachhause-Weg haben wir den Papa noch aus der Arbeit abgeholt, wo Richard noch in Neonfarben ganz viele Hydren gemalt hat. Im Auto haben wir dann ein Verwirrspiel gespielt. Ich war Papa, Papa war Mama. Soweit, so gut. Dann war aber auch noch Papa Richard, und Richard Mama, und dann kannte sich nur noch der Richard -also Mama- aus.
Ich freue mich schon darauf, wenn Charisma auch solche Spiele mitmachen will. Richard hat gestern gesagt, wie sehr er sich darauf freut, wenn Charisma das Lesen lernt, da wurde mir so warm ums Herz.
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Donnerstag, 21. Februar 2008
Aaaah, Monster undTeufel !!
Anna erzählt jeden Abend "Horrorgeschichten". Sie färben Krebschen mit blauer Lebensmittelfarbe und sobald sie die Hydren damit füttern werden diese auch blau.
Blaue Hydren sind voll schön, sagt sie.
Dann operieren sie und schneiden, bis sie am Ende Monsterhydren haben. Ich weiß nicht, ob das ethisch zu vertreten ist, allerdings haben die Hydren kein Gehirn und auch durch ihre massive Regenerationsfähigkeit (Stammzellen über Stammzellen) wäre Schmerz evolutionstechnisch nicht sinnvoll.
Richi brachte vom Oma-Tag lauter Schlumpffiguren heim, eine war ein Teufel. Zusätzlich sang er noch ein Kinderlied über den Teufel, und am Abend haben wir noch einen Fisch entdeckt, der ... diabolis (also "des Teufels") heißt - Anmerkung: der Fisch schwamm im großen Tiere-Buch von DK und lebt auf dieser Erde nur in einem kleinen Teich in der Wüste (20 m²).
Mit dieser plötzlichen Allpräsenz des Antichristen war der kleine dann doch etwas überfordert, zumal er das Gott-Konzept eigentlich noch nicht kennt. (Die Kinderbibel zu Weihnachten hat die Mama alleine gelesen - und ich habe ihm nur Jesus zusammengefasst).
Und so sagte er dann Abends: Ich habe Angst wenn der Teufel nachts kommt.
Wir waren ganz schön baff, denn weder der Schlumpf noch der kleine Fisch sahen sehr bedrohlich aus. Ich versicherte ihm, dass ich dann sofort käme, sobald er mich ruft und dem Teufel was erzähle. Er wollte wissen was, aber das sagte ich nicht - und so wartete er erwartungsvoll auf den Teufel, dieser kam aber dann doch nicht.
Blaue Hydren sind voll schön, sagt sie.
Dann operieren sie und schneiden, bis sie am Ende Monsterhydren haben. Ich weiß nicht, ob das ethisch zu vertreten ist, allerdings haben die Hydren kein Gehirn und auch durch ihre massive Regenerationsfähigkeit (Stammzellen über Stammzellen) wäre Schmerz evolutionstechnisch nicht sinnvoll.
Richi brachte vom Oma-Tag lauter Schlumpffiguren heim, eine war ein Teufel. Zusätzlich sang er noch ein Kinderlied über den Teufel, und am Abend haben wir noch einen Fisch entdeckt, der ... diabolis (also "des Teufels") heißt - Anmerkung: der Fisch schwamm im großen Tiere-Buch von DK und lebt auf dieser Erde nur in einem kleinen Teich in der Wüste (20 m²).
Mit dieser plötzlichen Allpräsenz des Antichristen war der kleine dann doch etwas überfordert, zumal er das Gott-Konzept eigentlich noch nicht kennt. (Die Kinderbibel zu Weihnachten hat die Mama alleine gelesen - und ich habe ihm nur Jesus zusammengefasst).
Und so sagte er dann Abends: Ich habe Angst wenn der Teufel nachts kommt.
Wir waren ganz schön baff, denn weder der Schlumpf noch der kleine Fisch sahen sehr bedrohlich aus. Ich versicherte ihm, dass ich dann sofort käme, sobald er mich ruft und dem Teufel was erzähle. Er wollte wissen was, aber das sagte ich nicht - und so wartete er erwartungsvoll auf den Teufel, dieser kam aber dann doch nicht.
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